Zu viel Holz im Wald - Bauern fuer bessere Nutzung

Exportorganisation: Deutsche Agrarausfuhren nehmen zu

Die deutschen Agrarausfuhren haben im vergangenen Jahr laut einer Prognose der Exportorganisation Gefa zugenommen. Demnach verkauften Produzenten aus Deutschland Agrarprodukte, Lebensmittel und Landtechnik im Wert von 83,9 Milliarden Euro ins Ausland, wie die German Export Association for Food and Agriproducts (Gefa) am Donnerstag mitteilte. Das waren 4,7 Prozent mehr als 2020. Insbesondere bei der Landtechnik (plus 18 Prozent) und den pflanzlichen Nahrungsmitteln (plus 4,9 Prozent) sei die Exportmenge im Vergleich zu 2020 gestiegen, sagte Gefa-Sprecher Hartmut Kretschmer.


Bei anderen Produkten sah es hingegen schlechter aus. In den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres nahm laut Gefa etwa die Ausfuhr von Fleisch und Fleischwaren um 5,6 Prozent im Vergleich zu den ersten zehn Monaten des Jahres 2020 ab. Grund dafür war insbesondere die Corona-Pandemie, durch die Restaurants oder Kantinen im Ausland weniger einkauften. Für diese Produktgruppen lagen der Gefa nur Zahlen für die ersten zehn Monate des vergangenen Jahres vor.


Trotz der Zunahme bei den Ausfuhren wies die Handelsbilanz der Branche ein Defizit von 16,5 Milliarden Euro auf. Das bedeutet, dass Deutschland deutlich mehr Agrarprodukte und Lebensmittel aus anderen Ländern importierte, als es exportierte.


Nach Angaben des Sprechers machten der Branche neben der Corona-Pandemie die Auswirkungen des Brexits zu schaffen und der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland. Auch Lieferkettenprobleme erschwerten das Geschäft.

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